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Deon R. Murczak, Science Fiction-Autor

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Prequel-Ausarbeitung, und des Laptops Abgesang

5. Juni 2015


Und ein neues Update nach anderweitig betriebsamer Zeit. Bei allem, was lebenstechnisch an radikalen Umwälzungen ansteht oder bereits voll im Gange ist, bleiben Kreativität und Geekdom fundamentale Konstanten.

Nach (vorerst) fruchtlosen Überlegungen in verschiedenste Richtungen, z. B. ob ich als kleineres Zwischenprojekt nicht eine gesellschaftliche Dystopie oder sogar etwas Kinderfreundliches verfassen soll, hat es mich dann immer wieder in den Bann der epischen SciFi-Fantasy gezogen. Dem bin ich wohl außerstande zu entkommen.

Vor einem Monat hat sich erneuter Ideenfluss bezüglich des möglichen Prequels zu ASKENDUM eingestellt. Innerhalb kürzester Zeit sind detaillierte Basisporträts der voraussichtlich aktivsten Charaktere entstanden, außerdem Stichpunkte zu möglichen Schlüsselereignissen des ersten Akts.

Definitiv hat sich jetzt herauskristallisiert, dass sich das Geschehen völlig auf die Charaktere und ihren Umgang mit den dramatischen Entwicklungen um sie herum konzentrieren wird. Hier möchte ich auf jeden Fall viel weniger konservativ und mainstreamgerecht als bei ASKENDUM herangehen. Zweifelsfrei wird es, wenn ich mir die bis jetzt entstandenen Lebensläufe und Innenwelten mehrerer Hauptakteure ansehe, eine streckenweise harte Erzählung für deutlich erwachsenere Leser werden.

In dem Rahmen wird es logischerweise erforderlich sein, selbst die Nebenprotagonisten extrem detailliert auszuarbeiten. Und das ist im Prinzip neben dem zu verfassenden konkreten „Drehbuch“ sowie der Ergänzung der Annalen des frühen Äons um zeitgenössische Schiffstypen der 120er – Askendum spielt um 180 UZ – schon der Löwenanteil der verbleibenden Hauptarbeit. Denn die Konstitutive Ära ist komplett ausgearbeitet.

Anstatt kelatanischen Prachthörnchen wird es mit Sicherheit verschiedene Arten von Gemüse geben. Ja. Viel Gemüse. Vor allem Gurken. Ihr werdet verstehen. Deutlich mehr Slapstick, auch tragikomisch, sowie experimentelle dramaturgische Elemente. Denn es soll nicht zu weit in eine depressive Dystopie abgleiten.

Natürlich wird es inspirationsmäßig wieder auf den Kauf und Konsum von wirklich gutem SciFi- und Horror-Anime hinauslaufen, wo mir noch so einiges fehlt. Westliche Erzählmuster liegen mir eher nicht.

Einen konkreten Zeitrahmen für die Ausarbeitung kann ich derzeit noch nicht stecken. Es läuft weiterhin eine Handvoll anderer Projekte, die ich selbstverständlich alle sehr ernst nehme und mit aller Zeitnahme und Gründlichkeit durchziehe. Später diesen Monat geht es z. B. für mehrere Tage nach Amsterdam, um dort für die Wikipedia zu fotografieren, in der ich auch einen Themenbereich leite. Kreatives Schreiben läuft momentan im Hintergrund.

Womöglich aufgrund des extremen Beanspruchtwerdens hat nun mein Thinkpad T500 nach weniger als zwei Jahren alle Viere von sich gestreckt und wurde, da ich die Nase von Gebrauchten voll habe, durch ein Lenovo G50-80, größtes Modell mit Core i7 und brandaktueller Hybridgrafik ersetzt. Unberechenbare Überraschungen müssen bei mir nicht wirklich sein, deshalb gab’s wieder Lenovo. Alle Laptopmodelle des Herstellers sind Linux-zertifiziert.

Platte des alten Laptops eingebaut, gestartet, alles fein, Grafik sauschnell, gleich weitergearbeitet. Hat inklusive des Plattenwechsels keine halbe Stunde gedauert. Und für den GAU namens Plattendefekt gibt es verschlüsselte inkrementelle Vollbackups.

 

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